Rotatorenmanschette

Rotatorenmanschette

Als Rotatorenmanschette bezeichnet man jene das Schultergelenk überspannenden Sehnen und  Muskeln, die die Bewegung  des Oberarms gewährleisten.

Der rein aufgrund eines Unfalls entstandene Riss einer gesunden Sehne ist dabei sehr selten und erfordert eine große Krafteinwirkung beim Unfallgeschehen.

Häufiger sind schleichend aufgrund von Sehnenabnutzung entstandene Risse oder die Kombination aus beiden, d.h. durch einen Unfall reißt eine bereits vorgeschädigte Sehne ab.


Beschwerden und Symptome


Oft schon bestehen seit Monaten oder Jahren Schulterschmerzen in unterschiedlicher Intensität. Eine plötzliche Verstärkung der Beschwerden nach einer Bagatelle führt dann zu weiteren Untersuchungen. Oft treten dann auch Entzündungsschmerzen nachts auf.

Durch die fehlende Kraft der gerissenen Sehnen, sowie aufgrund der Schmerzen kommt es häufig auch zu Einschränkungen der Beweglichkeit.
Im Extremfall kann direkt nach einem Sturzereignis der Arm fast nicht mehr bewegt werden.

Bestehen chronische Schulterschmerzen die sich unter Umständen verstärken oder klingen Schmerzen nach einem Sturzereignis nicht mit der Zeit ab, sollten weitere Untersuchungen wie z.B. eine Kernspintomographie durchgeführt werden.

Diagnostik


Eine Untersuchung mit verschiedenen Tests und eine Erfragung der Krankenvorgeschichte sind obligat.

Zusätzlich wird eine Röntgenaufnahme erstellt  um andere Erkrankungen der Schulter zu erkennen.

Besteht der Verdacht auf eine Sehnenverletzung kann eine Ultraschalluntersuchung der Schulter nötig werden.

Bei einer Kernspinntomographie  können die Weichteile ohne Strahlenbelastung beurteilt werden, d.h. die Sehnen, Muskeln, die Schleimbeutel sowie die Schulterkapsel und Bänder.

Therapie


Nur die operative Behandlung mit Naht der gerissenen Anteile kann die volle Funktionsfähigkeit wiederherstellen und hat umso bessere Erfolgsaussichten, je frühzeitiger die Operation stattfindet. Mehrere Monate langes Warten führt zu einem zunehmenden Zurückweichen der Rissränder und Verkümmerung der betroffenen Muskelanteile.

Je nach Ausdehnung und Lage des Sehnenschadens kann der Eingriff in der Regel vollständig arthroskopisch durchgeführt werden. Dabei werden die Rissränder aufgesucht, adaptiert und vernäht, sodass die Kontinuität des Muskelverlaufs wiederhergestellt ist.

Auf der Patienteninformationsseite OrthoIllustrated bietet unser Technologiepartner Arthrex Inc . einen detaillierten Einblick in die aktuellen Techniken, die an der Uhlandpraxisklinik zur Anwendung kommen.

 

Nachbehandlung


Es ist wichtig zu wissen, dass die Nachbehandlungszeit bei Sehnenschäden der Schulter naturgemäß lang ist.

Zum Einheilen der gerissenen Sehnenanteile bedarf es einer längeren Ruhigstellung mit einer Armschlinge (3- 6 Wochen), anschließend muss geduldig und vorsichtig das Zusammenspiel der Schultermuskulatur und die Beweglichkeit wieder erarbeitet werden.

Eine Behandlungszeit von 3 – 6 Monaten ist regelmäßig erforderlich.

Unser Nachbehandlungsprogramm geben wir Ihnen nach der Operation zur Weitergabe an den behandelnden Physiotherapeuten mit nach Hause.


Auf der Patienteninformationsseite OrthoIllustrated bietet unser Technologiepartner Arthrex Inc . einen detaillierten Einblick in die aktuellen Techniken, die unter anderem an der Uhlandpraxisklinik zur Anwendung kommen.

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Auf der Patienteninformationsseite OrthoIllustrated bietet unser Technologiepartner Arthrex Inc . einen detaillierten Einblick in die aktuellen Techniken, die unter anderem an der Uhlandpraxisklinik zur Anwendung kommen.