Die Dermatochirurgie umfasst alle chirurgischen Eingriffe an der Haut, die sowohl medizinischen als auch ästhetischen Zwecken dienen können. Sie verbindet das Wissen der Dermatologie mit den präzisen Techniken der Chirurgie.

Typische dermatochirurgische Eingriffe sind die Entfernung von Hautveränderungen wie Muttermalen, Zysten, Lipomen oder Hauttumoren – stets unter Berücksichtigung funktioneller und kosmetischer Aspekte.

Auch Narbenkorrekturen, Hauttransplantationen sowie operative Behandlungen chronischer Hauterkrankungen gehören zum Fachgebiet.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der mikrographisch kontrollierten Tumorchirurgie die eine vollständige Entfernung bösartiger Hautveränderungen bei maximalem Gewebeerhalt ermöglicht.

Ziel der Dermatochirurgie ist es, medizinisch notwendige Eingriffe mit einem ästhetisch anspruchsvollen Ergebnis zu verbinden – sicher, gewebeschonend und individuell angepasst.

Übersicht dermatochirurgischer Eingriffe:

  • Gut- und bösartige Hauttumore (z.B. weißer und schwarzer Hautkrebs)
    • Melanom
    • Plattenepithelkarzinom
    • Basaliom
    • Akanthom
  • Muttermale (Nävus)
  • Lipom (gutartiger Fettzelltumor)
  • Atherom (Grützbeutel/Talgzyste)
  • Narbenkorrektur
  • Chronische Wunden und Wundheilungsstörungen