Proktologie


Die Grundlage der Behandlung stellt die sogenannte Basis-Therapie dar. Darunter versteht man eine Ernährungsberatung (faserreiche, ballaststoffreiche Kost), um die Stuhlkonsistenz zu optimieren. Der Stuhl sollte weich und geformt sein. Die Toilette sollte dann  nur aufgesucht werden, wenn das typische deutliche Dranggefühl vorhanden ist.

Die begleitenden Symptome des Hämorrhoidalleidens wie Juckreiz, Brennen und Wundsein können mit entsprechenden Salben und Tipps zur Analhygiene gut behandelt werden.

Hämorrhoiden 1. und 2. Grades, die bei der Rektoskopie und Proktoskopie diagnostiziert werden, können direkt mit einer sog. Gummiringligatur behandelt werden. Das Verfahren ist nahezu schmerzfrei. Hierbei werden die Hämorrhoiden mit einem vorgedehnten Gummiring an der Basis abgebunden und fallen nach wenigen Tagen von selbst beim Stuhlgang ab.

Größere Hämorrhoiden (3. und 4. Grades) können mit diesem Verfahren nicht mehr ausreichend behandelt werden. Dafür wird eine operative chirurgische Behandlung in Vollnarkose des Patienten benötigt. Es bieten sich hier unterschiedliche Techniken an, die eine ambulante Versorgung der Patienten in unserer Praxis ermöglichen.